Mach’s wie die Sonnenuhr – zähl die schönen Stunden nur!

Freie Zeit ganz ohne Handy, Uhr & Co – dafür mit Sonne, Natur und kreativen Ideen? Dann bau dir deine eigene Sonnenuhr! Aus einer Holzschale entsteht ein einzigartiger Zeitmesser, der euch zeigt, wann es Zeit ist für die nächste Aktion. Ganz ohne Technik, aber mit ganz viel Charme, Naturwissen und Spass beim Basteln.
Neugierig, wie das geht? Im Blog zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du mit wenigen Materialien ein echtes Highlight für euer Lager erschaffst!

Du planst ein Lager oder freie Zeit in der Natur – ganz ohne Handys, Uhren und digitale Ablenkung? Der Tagesrhythmus richtet sich nach dem Sonnenstand, aber du möchtest trotzdem, dass alle pünktlich zu den Aktivitäten erscheinen? Dann haben wir eine Idee für dich, die so einfach wie genial ist:

Baut euch eure eigene Sonnenuhr!

Sonnenuhren gehören zu den ältesten Zeitmessern der Menschheit – und sie funktionieren ganz ohne Strom, Funknetz oder Knopfdruck. Unsere selbst gebaute Sonnenuhr aus einer Holzschale ist ein echter Blickfang und zeigt euch zuverlässig an, wann es Zeit ist, zum nächsten Programmpunkt zu gehen. Zwar nicht minutengenau – dafür aber ganz naturnah, kreativ und wunderschön anzusehen.

Was ihr dafür braucht

  • Eine leicht schräge Holzscheibe – wir haben eine Holzschale verwendet, weil die Struktur in der Vertiefung so schön aussieht. Genauso gut funktioniert eine Baumscheibe oder ein schräg abgeschnittener Baumstamm.
  • Einen Stab, der etwa doppelt so lang ist wie der Durchmesser der Scheibe.
  • Einen Bleistift zum Vorzeichnen.
  • Farbe (z. B. Holzlackfarbe) oder einen wasserfesten Stift – Metallic-Farben sehen im Sonnenlicht besonders schön aus!
  • Flache Steine als Stundenmarkierungen

Und so geht’s – Schritt für Schritt

  1. Stab einsetzen:
    Bohre in der Mitte der Jahresringe ein Loch und setze den Stab so ein, dass er gut hält. Ideal ist, wenn der Stab länger ist als der Durchmesser der Scheibe und leicht geneigt steht.
  2. Stunden markieren:
    An einem sonnigen Tag markiert ihr zu jeder vollen Stunde den Schattenwurf des Stabs auf der Scheibe. Nutzt dafür zunächst den Bleistift und schaut dabei auf eine zuverlässige Uhr.
  3. Farbenfrohes Nachzeichnen:
    Sobald alle Stunden eingezeichnet sind, könnt ihr die Linien mit Farbe nachziehen. Gut trocknen lassen!
  4. Ziffern gestalten:
    Nun bemalt ihr flache Steine mit Zahlen (1–12) und legt sie an die jeweiligen Stundenlinien. Fertig ist eure Sonnenuhr!

Kreative Varianten zum Ausprobieren

Verwendet römische Zahlen statt arabischer – das wirkt besonders edel.
Oder lasst die Zahlen ganz weg und setzt Symbole ein:

  • Besteck = Essenszeit
  • Kreis = Zusammenkommen
  • Musiknote = Lied
  • Flamme = Abend am Lagerfeuer

Statt Steine gehen auch kleine Baumscheiben als Stundenmarkierungen.
Ihr könnt auch eine Steinplatte statt Holz nehmen. Dabei sollte die untere Kante der Platte exakt nach Norden zeigen. Der Stab wird dann senkrecht in die Mitte der oberen Kante gesetzt, und auch hier markiert ihr zu jeder vollen Stunde den Schattenverlauf.

Tipp zum Aufstellen

Ein sonniger, fester und ebener Platz ist das A und O – und eure Sonnenuhr sollte nach Süden ausgerichtet sein, damit sie gut funktioniert.

Mit einer selbst gebauten Sonnenuhr bringt ihr nicht nur ein funktionales Kunstwerk ins Lager, sondern auch ein Stück Geschichte, Naturverbundenheit und jede Menge Spaß beim Basteln. Und ganz nebenbei lernt ihr noch, wie sich der Sonnenstand im Tagesverlauf verändert – ganz ohne Bildschirm.

Also los – lasst die Sonne die Zeit messen und zählt die schönen Stunden nur!

 

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