Ein Funke, der weiterträgt

Die Meisterschaft rief – und ihre Alumnis folgten. Rückblick auf das 1. Alumni Treffen der schweizweiten Ausbildung "Meisterschaft Naturpädagogik".

Video Rückblick

Es war mehr als eine Einladung: Es war der Wunsch, jenen Funken erneut zu entfachen, der in der Meisterschaft einst gezündet wurde. Weiterzugehen. Anzuknüpfen an Erlebtes, Neues zu lernen, Altes zu vertiefen und das eigene Sein zu nähren.

Vierzehn wunderbare, fröhliche Alumni-Teilnehmer*innen hörten diesen Ruf und sagten Ja.
Mitten in der Natur, draussen – genau dort, wo ihr Herz schlägt – verbrachten sie drei Tage und zwei Nächte bei echten, klaren Januartemperaturen. Die Kälte war spürbar, doch das innere Feuer wärmte.

„Alumni“ – ein Wort aus dem Lateinischen, das „die Genährten“ bedeutet.
Und genau das wurde dieses Treffen: ein gegenseitig nährendes Wiedersehen. Ein Wiedererleben. Ein erneutes Eintauchen in das Gefühl einer gehüteten Zeit – für manche eben erst vergangen, für andere schon viele Jahre zurückliegend.
Ob Alumni aus M44, deren Meisterschaft erst wenige Monate zurücklag, oder Alumni aus M14, deren Erfahrung bereits 21 Jahre in sich trug – in allen glühte sie gleich: diese besondere Art von Erfahrung, die sich tief im Herzen festgesetzt hat.

Ein kraftvolles Zeichen setzte das gemeinsame Entfachen des Alumni-Feuers.
Aus der gemeinsam gebohrten Glut entstand eine Feuerknospe, genährt vom sichtbaren, wärmenden Atem jedes Einzelnen und vom Alumni-Licht. Nach dem Anblasen formte sich die Glut zu einem klar erkennbaren Herz – umtanzt von den wärmenden Flammen der Begeisterung. Ein leuchtendes Symbol mitten im kalten Januarwochenende.

Die Gemeinschaft wuchs beinahe augenblicklich.
Vereint, vertraut, verbunden – getragen von ähnlichen Erfahrungen und gemeinsamen „meisterschaftlichen“ Werten. Es wurde angeknüpft, weitergeformt, vertieft und neu verinnerlicht, was diese besondere Ausbildung der Meisterschaft Naturpädagogik ausmacht.

Von innen genährt wurden Körper und Seele durch die dampfende, köstliche Feuerküche. Sie verwöhnte die Gaumen und entfachte jenen unvergleichlichen Geschmack der Meisterschaft: Mit Zunge, Geruchsinn und dem Spiel der Temperaturen schossen die Meisterschaftshormone spürbar in einen positiven Glückspegel.
Jedes Gericht weckte ein anderes Gefühl – von Geborgenheit und Verbundenheit bis hin zu Freundschaft und Naturfülle. Gekrönt wurde dieses kulinarische Erleben von selbst zubereiteten Fasnachtschüechli. Von Hand geformt, dann schwimmend im heissen Fett, fanden sie ihre ganz eigene, pulsierende Gestalt.
Der Weg vom warm gehüteten Teig unter der Jacke bis zum zartschmelzenden Zergehen im Mund zeigte eindrücklich: Für Naturpädagog*innen ist alles möglich, wofür ihr Herz schlägt.

Gemeinsam verabschiedeten wir die dunkle Jahreszeit.
Altes durfte gehen, um Raum für Neues zu schaffen – Schritt für Schritt dem Licht von Imbolc, Lichtmess, entgegen. Eine alte Volksweisheit begleitete uns dabei:
Zu Weihnachten wird es heller um einen Mäusesprung,
zu Neujahr um einen Hasenhupf,
zu Dreikönig um einen Rehbocksprung
und zu Lichtmess gleich um eine ganze Stunde.

So wurde der Übergang im Jahreskreislauf – und im eigenen Inneren – bewusst wahrgenommen. Der Samen des Neuen durfte glühen.
Wir wanderten gemeinsam und allein, im stillen Sein und im aktiven Tun mit Feuer und Glut. Wir deuteten Zeichen der Natur und der Tiere und feierten die Essenz dessen, was uns verbindet:

„Der Winter lehrt uns, dass Ruhe keine Pause ist – sondern Vorbereitung.“

Wer diesen Funken spürt, wer sich genährt erinnern, weitergehen und erneut eintauchen möchte:
Das Alumni-Feuer brennt weiter.
Beim nächsten Mal bist du herzlich eingeladen, Teil davon zu sein.

Kommende Alumni-Daten im 2026:

26.-28. Juni: Thema Mittsommer/Johanni/Holunder

4.-6. September: Thema Feuerküche/Schlemmermenu/Kindernaschereien

13.-15. November: Seiltechnik/Seilbähnlibau/exklusive Seilkonstruktionen und Spiele

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